Gründung einer European Workstation (EWS) für UNESCO Chair aus Beijing University in Vorbereitung
Idar-Oberstein wurde dabei als besonders profilierter Standort hervorgehoben. Am 15. Juni 2026 fand eine Online-Konferenz mit insgesamt 16 Teilnehmenden statt. Beteiligt waren der UNESCO-Lehrstuhl für Kreativität und nachhaltige Entwicklung im ländlichen Raum, das Institut für Kulturindustrien der Peking University, der Gesellschaft für immaterielles Kulturerbe und angewandte Gestaltung (GIKG) sowie die Taiji Plattform International (TPI) . Im Mittelpunkt des Austauschs stand der Aufbau der ersten International Workstation des Lehrstuhls in Europa. Globales Netzwerk des Lehrstuhls und Hintergrund der Deutschland-Kooperation Im Namen der Peking University blickte die Postdoktorandin Pang Jie auf die Ergebnisse der Sitzung vom 26. März zurück und stellte den internationalen Kontext des
Bambus neu entdeckt: Wie ein traditioneller asiatischer Werkstoff Europa inspiriert
Die European Bamboo Expo 2026 findet bereits zum vierten Mal in Dortmund statt und hat sich als eine der wichtigsten europäischen Veranstaltungen rund um das Thema Bambus etabliert. Hier dreht sich alles um Bambus – als nachhaltiges Material, als Baustoff, als Handelsware und als vielseitiges Mittel, um unsere Welt ressourcenschonender und umweltfreundlicher zu gestalten. Bambus eignet sich aufgrund seiner außergewöhnlichen Eigenschaften besonders gut als Baumaterial für erdbebensichere Konstruktionen. Foto: GIKG Zahlreiche Aussteller präsentieren innovative Produkte und Anwendungen aus den Bereichen Bauwesen, Architektur, Design, Landwirtschaft und Industrie. Begleitet wird die Messe von Fachvorträgen, Workshops und Diskussionsrunden zu aktuellen Entwicklungen und Zukunftsperspektiven der Bambusbranche. Vertreten
Die Zukunft für die ländliche Kultur
Bei einem Workshop an der Peking-Universität untersuchen Experten, ob ländliche Revitalisierung auch bedeutet, die Wahrnehmung von Orten in den Gemeinschaften wiederherzustellen. „Was wäre, wenn das wichtigste Recht in der ländlichen Entwicklung nicht das Recht zu bauen, sondern das Recht zu wahrnehmen wäre?“ Diese Frage tauchte Ende Mai während des Workshops in einem Hörsaal der Universität in Peking auf. Die Diskussion bewegte sich schnell über Straßen, Investitionen und Tourismuszahlen hinaus hin zu Fragen von Erinnerung, Zugehörigkeit und kultureller Kontinuität. Dieser Ton zog sich durch den gesamten Workshop „The Village of Tomorrow: A Global South Perspective on Rural Cultural Construction“, der mehr als